Etappen des Ilmtal-Radwegs

Auf relativ kurzer Distanz führt Sie der Ilmtalradweg durch eine der abwechslungsreichsten Flusslandschaften Thüringens und begleitet die Ilm vom Thüringer Wald bis hinein ins Weinanbaugebiet rund um Bad Sulza. Die Strecke ist dabei weit mehr als eine "Verbindung" zwischen Orten: Sie spüren, wie sich die Landschaft Schritt für Schritt öffnet, wie dichter Wald langsam Feldern und sanften Hängen weicht und wie Flussdörfer, historische Altstädte und kulturelle Zentren entlang der Route ein natürliches Gesamtbild ergeben.

Sie starten in der Höhenlage des Thüringer Waldes, rollen dann durch Ilmenau in ruhigere Talbereiche und folgen dem Flussverlauf weiter nach Kranichfeld und Weimar – Orte, die für Natur, Geschichte und Kultur stehen. Schließlich erreichen Sie mit Bad Sulza eine Region, in der das Ilmtal noch einmal seine ganz eigene Atmosphäre entfaltet. Jede Etappe ist dabei von eigenem Charakter: von waldnahen Startabschnitten bis zu den landschaftlich offenen Passagen in Richtung Weimar und der Weingegend im äußersten Osten. Diese Abwechslung macht den Ilmtal-Radweg zu einer Route, die sich für Genießer, kulturinteressierte Radfahrer und entspannte Tourenradler eignet.

Die 5 Etappen

Icon Ilmtalradweg Etappe 1 (klein)

Etappe 1

Allzunah → Ilmenau

Diese Auftaktetappe führt Sie vom Rennsteig hinunter in das Ilmtal und bietet weite Ausblicke über die Höhen des Thüringer Waldes. Der Weg verläuft überwiegend bergab und ermöglicht einen angenehmen Einstieg in die Landschaft rund um Ilmenau.

Länge / Schwierigkeit: ca. 12–15 km, leicht.

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Etappe 2

Ilmenau → Kranichfeld

Sie radeln durch das idyllische obere Ilmtal, vorbei an kleinen Dörfern, Wiesenabschnitten und ruhigen Flussläufen. Besonders reizvoll sind die naturnahen Radwege und die sanft hügelige Umgebung, die dieser Etappe ihren typischen Charakter verleihen.

Länge / Schwierigkeit: ca. 30–35 km, leicht bis mäßig.

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Etappe 3

Kranichfeld → Weimar

Diese Etappe führt Sie durch abwechslungsreiche Kulturlandschaft und zahlreiche historische Orte, bevor Sie die Klassikerstadt Weimar erreichen. Die Route kombiniert ruhige Talpassagen mit kurzen Steigungen und bietet unterwegs viele schöne Rastpunkte.

Länge / Schwierigkeit: ca. 25–30 km, mäßig.

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Etappe 4

Weimar → Bad Sulza

Hinter Weimar öffnet sich das Ilmtal weiter und präsentiert Weinberge, Flussauen und idyllische Dörfer. Der Streckenabschnitt ist geprägt von kulturhistorischen Eindrücken und genießt dank sanfter Höhenprofile einen sehr angenehmen Charakter.

Länge / Schwierigkeit: ca. 30–35 km, leicht bis mäßig.

Icon Ilmtalradweg Etappe 5 (klein)

Etappe 5

Bad Sulza → Eberstedt

Zum Abschluss begleitet Sie der Radweg durch das Thüringer Weinanbaugebiet mit seinen warmen Hängen und offenen Landschaften. Diese Etappe bietet besonders schöne Naturblicke und führt schließlich zur Mündung der Ilm in die Saale bei Großheringen.

Länge / Schwierigkeit: ca. 10–15 km, leicht.

Etappe 1: Allzunah nach Ilmenau

Länge / Schwierigkeit: ca. 20 km, leicht bis moderat.

Auf dieser ersten Etappe folgen Sie der noch jungen Ilm vom Rennsteig hinunter in Richtung Ilmenau und erleben dabei den landschaftlichen Übergang vom Thüringer Wald ins Vorland. Der Weg führt Sie beständig bergab, wodurch sich dieser Abschnitt angenehm flüssig fährt und gleichzeitig immer wieder Sichtachsen in die weichen, bewaldeten Täler öffnet. Sie spüren, wie sich die Ilm allmählich sammelt und breiter wird, während Sie durch ruhige Waldpartien rollen und gelegentlich kleine Orte streifen. Kurz vor Ilmenau wird die Landschaft offener, und Sie erreichen eine Stadt, die mit Universitätsflair und einer langen Goethe-Tradition einen besonderen kulturellen Auftakt für Ihre Tour bildet.

Etappe 2: Ilmenau nach Kranichfeld

Länge / Schwierigkeit: ca. 35–40 km, leicht bis mäßig.

Zwischen Ilmenau und Kranichfeld begleitet Sie die Ilm durch eine abwechslungsreiche Tallandschaft, in der sich offene Wiesenabschnitte mit bewaldeten Passagen abwechseln. Sie radeln immer wieder nahe am Fluss, während die Umgebung langsam weiter, ruhiger und dörflicher wird. Diese Etappe vermittelt ein sehr ursprüngliches Thüringer Gefühl – kleine Orte, weite Täler, sanfte Hügel im Hintergrund. Je näher Sie Kranichfeld kommen, desto stärker treten die kulturhistorischen Spuren der Region in den Vordergrund, die unter anderem mit ihren zwei Burgen einen markanten Abschluss dieser Tagesetappe bilden.

Etappe 3: Kranichfeld nach Weimar

Länge / Schwierigkeit: ca. 30 km, leicht.

Zwischen Kranichfeld und Weimar folgen Sie einem besonders harmonischen Abschnitt des Ilmtals, der durch ruhige Wiesenlandschaften, kleine Dörfer und eine gleichmäßig fließende Wegführung geprägt ist. Der Fluss wirkt hier besonders sanft, und der Radweg verläuft oft in angenehmer Nähe zum Wasser. Allmählich verändert sich die Atmosphäre – je näher Sie Weimar kommen, desto stärker spüren Sie den kulturellen Atem dieser traditionsreichen Stadt. Der Übergang von ruhiger Natur zu einer Stadt mit großer literarischer und historischer Bedeutung macht diese Etappe zu einer der stimmungsvollsten des gesamten Radwegs.

Etappe 4: Weimar nach Eberstedt

Länge / Schwierigkeit: ca. 25–30 km, leicht.

Nachdem Sie Weimar verlassen haben, führt Sie der Radweg erneut zurück in eine ruhige Flusslandschaft, in der sich Felder, Auen und kleine Ortschaften abwechseln. Die Ilm wirkt hier breiter und ruhiger, und der Weg bietet Ihnen viele Passagen, die von Natur und Stille geprägt sind. Diese Etappe besitzt eine besondere Gelassenheit, weil sie weder steile Passagen noch städtische Verdichtung enthält – stattdessen genießen Sie durchgehend harmonische Flusslandszenen. Eberstedt bildet mit seiner ländlichen Umgebung und ruhigen Atmosphäre einen idealen Ort, um die typischen Ilmtal-Eindrücke wirken zu lassen.

Etappe 5: Eberstedt nach Bad Sulza

Länge / Schwierigkeit: ca. 15–20 km, leicht.

Auf der letzten Etappe radeln Sie durch das untere Ilmtal, das sich zunehmend öffnet und von landwirtschaftlich geprägten Flächen dominiert wird. Der Fluss begleitet Sie weiterhin zuverlässig und führt Sie durch eine Region, die für ihre ruhige, entspannte Landschaft und ihre Nähe zu Saale und Weinbauorten bekannt ist. Der Weg ist angenehm leicht zu fahren und eignet sich perfekt als entspannter Abschluss Ihrer Tour. In Bad Sulza endet der Ilmtal-Radweg in einer Umgebung, die für Erholung, Natur und Thermenatmosphäre steht – ein sanfter und runder Schlusspunkt.

Wissenswertes

Rund um die Etappen des Ilmtal-Radwegs


Wie viele Etappen hat der Ilmtal-Radweg eigentlich?
Der Radweg wird häufig in fünf Etappen dargestellt, die dem natürlichen Verlauf der Ilm folgen – von der Quelle im Thüringer Wald bis zur Saale bei Bad Sulza. Diese Einteilung entspricht auch der Struktur der offiziellen Informationsportale. Manche Radführer fassen einzelne Abschnitte zu drei größeren Etappen zusammen, doch die 5-Etappen-Version ist am weitesten verbreitet und praxisnah für Tagesetappen.

Wie schwierig sind die Etappen des Ilmtal-Radwegs?
Die Schwierigkeit variiert je nach Abschnitt: Rund um die Quelle und den oberen Verlauf bei Allzunah und Ilmenau müssen Sie mit etwas mehr Gefälle oder kurzen Steigungen rechnen, weil der Weg aus dem Mittelgebirge herausführt. Ab etwa Ilmenau wird die Strecke zunehmend flacher, bekanntermaßen angenehm zu fahren und bleibt bis Bad Sulza ohne größere Höhenunterschiede. Insgesamt gilt der Ilmtal-Radweg daher als leicht bis moderat.

Wie lang sind die einzelnen Etappen typischerweise?
Je nach Einteilung liegen die Tagesdistanzen meist zwischen 20 und 35 Kilometern. Das macht die Tour gut machbar – sowohl für Einsteiger als auch für Genussradler. Da die Etappen nah an Ortschaften liegen, lassen sie sich bei Bedarf kürzen, verlängern oder durch Bahnverbindungen flexibel anpassen.

Gibt es entlang der Etappen genügend Einkehrmöglichkeiten?
Ja, besonders ab Ilmenau nimmt die Dichte an Ortschaften, Cafés und Restaurants zu. Durch Städte wie Ilmenau, Stadtilm, Kranichfeld, Weimar und Bad Sulza haben Sie regelmäßig Gelegenheit, einzukehren oder Proviant aufzufüllen. Auf den ruhigeren Abschnitten im oberen Ilmtal sollten Sie jedoch etwas Vorausplanung einrechnen.

Wie gut ist der Ilmtal-Radweg ausgeschildert?
Die Beschilderung ist im gesamten Verlauf sehr zuverlässig und folgt dem grün-weißen Radsymbol mit Flussmotiv. Orientierungsschwierigkeiten sind selten, da die Route durchgehend und klar markiert ist. Besonders im Bereich der Städte wird die Wegführung zusätzlich durch regionale Radwegweiser gestützt.

Kann man die Etappen gut mit der Bahn kombinieren?
Ja, der Radweg verläuft dicht entlang der Bahnstrecke Erfurt – Ilmenau – Saalfeld und bietet mehrere gut angebundene Einstiegs- und Ausstiegspunkte. Das erleichtert den Transport von Fahrrädern und macht es möglich, einzelne Etappen flexibel zu planen oder abzukürzen.

Welche Landschaften prägen die Etappen?
Der obere Abschnitt im Thüringer Wald ist geprägt von bewaldeten Hängen und dem klaren Verlauf der jungen Ilm. Ab Ilmenau öffnet sich das Tal, die Landschaft wird weiter und kultivierter, und Sie passieren mehrere historische Städte und Dörfer. In Weimar beginnt ein deutlich kulturell geprägter Teil der Route, bevor der Radweg durch Weinberge und offene Täler Bad Sulza erreicht.

Sind die Etappen familienfreundlich?
Die meisten Etappen – besonders ab Ilmenau – eignen sich hervorragend für Familien, da sie wenig Steigungen, sichere Wege und viele Pausenmöglichkeiten bieten. Der oberste Abschnitt ist wegen des Gefälles etwas anspruchsvoller, aber dennoch machbar, wenn Sie sich Zeit lassen. Insgesamt gehört der Ilmtal-Radweg zu den familienfreundlichen Flussradwegen Deutschlands.

Welche Highlights erwarten mich entlang der Etappen?
Zu den wichtigsten Höhepunkten zählen Ilmenau als Tor zur klassischen Weimarer Kulturlandschaft, die Doppelburg Kranichfeld, das UNESCO-Welterbe in Weimar sowie die Weinberge und Thermenregion um Bad Sulza. Alle Highlights liegen direkt an der Route oder nur wenige Meter davon entfernt, sodass Sie sie ohne Umwege erreichen.

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